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Das Zentrum dieses bezaubernden Gebietes liegt cirka 160 km südlich von Neapel. Das Gebiet selbst erstreckt sich auf der Küste
von Paestum bis Sapri, welche jeweils die nördliche und die südliche Grenze des Gebietes darstellen, auf einer Fläche von über
180.000 Hektar. Der Cilento ist somit der zweitgrößte Nationalpark Italiens und die Landschaft wurde von der UNESCO
"Biosphärenreserve und Weltkulturerbe" deklariert.
Hinter dem pompösen Titel verbirgt sich ein Flecken Erde, der in der Tat einiges zu bieten hat: Meer und Berge, Strände
und Wälder, alles nah beieinander. Die Einzigartigkeit seiner Landschaft und die wunderschönen Panoramen scheinen sogar
die eingeschläferten Sinne derjenigen zu erwecken, die normalerweise ein hektisches Stadtleben führen. Kein brutaler
Massen-, aber auch kein elitärer Luxustourismus ist hier in Spiel; ein insgesamt eher ruhiger Ort zum Gammeln, Baden,
Wandern, Schauen und Sport machen. Ferien im Cilento bedeutet neue und geschützte Naturgebiete entdecken und einen echten
Kontakt mit einer antiken Kultur der Gastfreundschaft errichten.
Die Küste und das Meer sind natürlich der Hit im Cilento. Die atemberaubenden Buchten und Grotten, die bezaubernden, langen
Sandstrände und der reizende Geruch der Mittelmeer Vegetation, all das kann man nur verstehen wenn man damit zusammenlebt.
Der größte Teil der Küste besteht aus Freistrand. Vorhanden sind aber auch die so genannten "Lidos" mit gebührenpflichtigen
Liegestühlen und Sonnenschirmen. Wichtig ist vor allem, dass man auch in voller Hochsaison immer einen Platz findet ohne
von einem Massentourismus überwältigt zu sein. Die erstaunliche blaue Farbe des Meeres bestätigt die gute Qualität des
geprüften Wassers, das schon seit Jahren von der Blauen Flagge der Europastränden und von den Segeln von Legambiente
ausgezeichnet wird..
Die Berge des National Parks des Cilentos und Vallo di Diano erreichen, je weiter es über eine bewaldete Hügelkette ins
Hinterland geht, fast 2000 Höhenmeter. So zum Beispiel die Alburnikette. Im Cilento gibt es noch hunderte von Pfade und
Fußwege, Saumpfade, Treppen und kleine Bergwege, die bis vor wenigen Jahren noch die einzigen Verbindungswege der Gegend
darstellten, die von Bauern, Schäfern und Pilgern benützt wurden. Die enge Beziehung zwischen Berge und Meer ist tief
eingewurzelt sowohl in der Kultur als auch in den Traditionen und in der Wirtschaft dieses Gebietes, wo sehr verschiedene
Milieus nicht weit entfernt von einander stehen. Dank eines Netzes von Pfaden und Ausflugsrouten, die ständig verbessert werden,
ist es möglich lang und breit über diese spannende Gegend zu reisen und neue und primitive Wirklichkeiten entdecken.
Cilento ist nicht nur wilde Natur und atemberaubende Landschaft, sondern auch Geschichte, Kunst und Kultur, deren Spuren es
überall gibt. Die Herrlichkeit der Geschichte und die wundervolle vielgestaltige Landschaft des Cilentos erheben sich durch
die bezaubernden und wirkungsvollen Spuren der alten Ausgrabungsstädten. Hier landeten die mutigen, griechischen Seefahrer und
erbauten blühende Städte wie Poseidon, dann Paestum genannt, und Elea, jetzt Velia. Wer die alte griechische Stadt von
Poseidon-Paestum, gesehen hat, ist von den Tempeln, den gemalten Grabmälern und den Heiligtümern völlig beeindruckt. Die
Phokaier kamen vom Meer und gründeten auch die Stadt Elea. Genau hier entstand und blühte die Elea Philosophieschule die
als Meilenstein in der Gedankenentwicklung gilt.
Elea- Velia war auch Sitz einer berühmten Medizinschule und in der
Vergangenheit erwarb sie Ruhm für die Heilsamkeit der Thermalquellen, den blühenden Handel sowie für die guten Gesetzte,
aber vor allem dank der Philosophischen Spekulation, die sich zu dieser Zeit innerhalb der Schule Parmenides und Zenos
entwickelte. In dieser selben Zeit liegt der Anfang der Zivilisation und der multikulturellen Dimension des Mittelmeerraumes
zurück.
An der Alburni Bergkette können altheidnische Spuren gefunden werden: der Urmensch hinterließ einen gehauenen Monolith an der
Costa Palomba und bei einer gründlichen Untersuchung kann man in den Höhlen noch allerlei primitive Utensilien und Geräte
finden. Mehrere gegen Piratengriffe an die Küste entlang errichtete Wachtürme trotzen durch Jahrhunderten immer noch.
Sie verzieren die zauberhafte Sirenenküste mit ihren zahlreichen Meeresarmen, Baien, sandigen Stränden und Naturbaien.
Besichtigen Sie das Binnenland und Sie werden folgendes sehen: schöne Bergdörfer mit ihren typischen Gassen; historische Plätze
und Gasthäuser; einige restaurierte, mit Türmen bestückte; alte Dorfkirchen mit Frescos, Gemälde und Dekorationen. Herrenhäuser
und Schlösser, und weiter mehrere verlassene Dörfer wie Roscigno Vecchia und San Severino di Centola. Etliche Dörfer wie
Pisciotta und Cuccaro Vetere tragen noch sehr offensichtliche mittelalterliche Spuren, dass sie heute als lebendige Museen
betrachtet werden können, und noch andere, auf höheren Ebenen, bieten eine herrliche Aussicht auf Täler und Meer an.
Wir könnten weiter aufzählen, aber tausend Bilder würden nicht reichen, um alles von Cilento zu erzählen.
Entdecken sie der Cilento von alleine!
Cilento Arcadia Wuenscht Ihnen eine Gute Reise!.
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